Ein Jahr lang bearbeitete Dr. Marc Wahl einen Großteil der insgesamt etwa 4.100 neuen Fundmünzen von Ovilava/Ovilavis, dem heutigen Wels. Die restlichen Bestände, die sich vor allem aus spätantiken Streufunden zusammensetzen, werden ab September 2026 hauptsächlich durch Vanessa Zumtobel MA bestimmt. Zeitgleich fand ein kurzer Workshop mit Mitgliedern der IFÖ statt, dessen Ziel es war, die restlichen Münzen zu sichten, zu fotografieren, die technischen Daten zu nehmen und eine typologische Vorsortierung durchzuführen. Diese Arbeitsweise eignet sich hier besonders gut, da ein Großteil der Fundmünzen in der Zeit der Soldatenkaiser sowie die Spätantike datiert. Da in diesen numismatischen Perioden eine überaus systematische Münztypologie vorherrscht.

